Lage
Bolgheri

Bolgheri liegt auf einer kleinen Anhöhe am Ende der berühmten Zypressen-Allee, die in San Guido beginnt; der Ort ist von liebevoll bestellten Feldern und von Wäldern, reich an typischer mediterraner Vegetation, umgeben.

Die Strasse verbindet Bolgheri mit Castagneto, zu dessen Gemeinde es auch gehört, überquert die "Via Bolgherese", eine zauberhafte Allee, die bereits als "Weinstrasse" dank der hochwertigen hier produzierten Weine Bekanntheit erlangte.

Die Strasse führt in den Ortskern durch den monumentalen Schlossbogen.

Im Inneren des Ortes, auf den schmalen Gassen und Plätzen, die die Atmosphäre längst vergangener Zeiten wachrufen, zeigen sich kleine Geschäfte, in denen man noch heute die typischen Produkte der Umgebung findet und wo man die einfachen Spezialitäten der Gegend probieren kann.

Von 1838 bis 1848 beherbergte der Ort Giosuè Carducci, der wesentlich zu der Bekanntheit Bolgheris und seiner Umgebung in der Welt beitrug.

Diese kleine, auf dem Hügel gelegene Ortschaft, deren historische Wurzeln bis auf das Jahr 1492 zurückgehen und bis in die Gegenwart reichen, ohne das Gesamtbild und die Bedeutung des Lebens in diesem charmanten Örtchen zu stören.

Man erreicht den Hauptplatz von dem aus ein Aufstieg zum wichtigen historischen Stadtteil führt: die Pieve di San Ilario aus dem zwölften Jahrhundert.

Einige Handwerkstätigkeiten, Veranstaltungen, die ihren Ursprung in der jüngsten ländlichen Vergangenheit haben und historische Gedenkveranstaltungen hüllen diese Ortschaft in zeitlosen Charme.

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Riserva naturale Tomboli

Das Reservat, das sich von Cecina bis Marina di Bibbona erstreckt, ist einer der längsten Pinienwälder Italiens.

Eine grüne Lunge mit Blick auf den Strand, wo Sie sich inmitten der Düfte der mediterranen Macchia und dem Gesang der Zikaden regenerieren können, Aktivitäten Sport treiben, lange Spaziergänge in der Kühle der Sommerhitze machen.

Der Kiefernwald, bestehend aus einheimischen Kiefern mit vereinzelten Aleppo-Kiefern, Seekiefern und Steineichen, ist jedoch nur ein Teil davon gesamtes Tomboli di Cecina: ein ausgedehntes Gebiet von 15 km Länge, das in zwei Gebiete namens Nord-Tombolo und Süd-Tombolo unterteilt ist, jeweils nördlich und südlich der Mündung des Flusses Cecina. Lesen Sie mehr auf der Website Costa degli Etruschi


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Der Etruskerküste

Der Hauptteil der Etruskerküste liegt in der Mitte des Küstenstreifens und beinhaltet, neben der herrlichen Naturoase Bolgheris, auch die wunderschönen Pinienwälder entlang der Küste bei Cecina und Donoratico und die waldige Hügellandschaft um Bibbona, Bolgheri und Monte Calvi, wo sich die mediterrane Vegetation mit wunderschönen Kastanienwäldern abwechselt.

Das geschichtlich-kulturelle Interesse konzentriert sich hauptsächlich auf die mittelalterlichen Dörfer Castagneto Carducci, Suvereto und Campiglia Marittima, mit aussagekräftigen Befestigungsmauern und Gebäuden. In der Gegend von Monte Calvi breitete sich - wie auch die Üeberreste einiger Schmelzöfen beweisen - ein wichtiger Standort der Mineraliengewinnung und -verarbeitung aus.

Ein weiteres Zentrum des Interesses ist das Gebiet um das Kap von Piombino, dessen nördlicher Teil ein Zusammenspiel von Natur- und archäologischen Aspekten ist: Der wunderschöne Golf von Baratti und die Totenstadt von Populonia, das alte Populonia, die einzige etruskische Stadt, die als Base des Seehandels und der Verarbeitung des auf der nahen Insel Elba gewonnenen Metalls entstand.

Hervorzuheben sind auch die diversen Naturparks, wie z.B. der "Parco di Rimigliano" in San Vincenzo. Dieses wunderschöne Küstenstück der Etruskerküste ist eine einzigartige Gelegenheit, alle die Elemente zu genießen, die die Maremma zu einer ebenso rauen wie lieblichen Landschaft machen.

Es ist eine Landschaft, die zu jeder Jahreszeit vielfältige Möglichkeiten bietet. Das macht sie anders. Hier kann man zu jeder Jahreszeit Urlaub machen und dieses Land nach Lust und Laune entdecken; in dieser Ecke der Toskana realisiert sich das harmonische Zusammenspiel zwischen Meer, Natur, Kunst und Geschichte.

Hier können Sie viele verschiedene "Seelen" finden: Vor allem die maritime Seele, die die kristallklare Verchromung ihrer Wasser reflektiert, die in den unterschiedlichsten Farbtönen von intensivem Blau bis Smaragdgrün variieren. Tiefe und endlose Strände, herrlich nach Salzwasser und Wind duftende Klippen, geschützt von einladenden Pinienwäldern; es ist eine lebendige mediterrane Ecke.

Dann die Seele der Natur: Eine abwechslungsreiche und üppige Umgebung, die über unzählige Parks und Schutzgebiete verfügt, wie botanische Oasen, Zufluchtsorte für viele seltene und wertvolle Tierarten und eine Vegetation dichter und tiefer Pinienwälder und Wälder, die die Hügel dieser Landschaft umarmen. Schließlich die träge und orangegelbe Seele des Bodens, der Erde mit seinen Düften, durchquert von der Weinstrasse. Mutter der edlen Weinberge und silbriger Olivenhaine, die den Weinen und den Ölen zu weltweitem Ruhm verholfen hat.

Und schließlich die Küche und Gastronomie! Gönnen Sie sich das Vergnügen die einzigartigen Geschmäcke dieser Gegend zu erforschen und zu entdecken. Entlang der Etruskerküste können Sie sich der beiden Seelen der toskanischen Küche bemächtigen: Fleisch und Fisch, Land und Salzwasser. Seit Jahrhunderten unentwirrbar miteinander in einer festen Umarmung vereint, zwischen hartnäckigen Überlieferungen und unerschütterlichen Gewohnheiten.

Neben der maritimen Tradition machen die Gastwirtschaften Furore, Kultstätten des Mythos des Wildschweins und der entsprechenden Jagd. Dies alles im Einklang mit wertvollen lokalen traditionellen Weinen.


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Baubeach

Ein durch den Pinienwald erreichbarer Teil des Strandes, an dem Ihre vierbeinigen Freunde auch in der Hochsaison das Meer in Begleitung ihrer Besitzer genießen können.

In der Nähe des BauBeach finden Sie auch eine mit ausgestatteten Badeanstalt Liegen und Sonnenschirme.


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Casale Marittimo

Das Gebiet von Casale Marittimo ist reich an archälogischen Zeugnissen, die seine uralten Ursprünge bezeugen, wie die etruskische Nekropolis und andere Gräber, reich an Leichenausstattungen, die auf die gleiche Zeitperiode zurückgehen und somit eine reiche Zivilisation bis zurück in die Etruskerepoche bezeugen, begünstigt durch den Reichtum des Gebiets an Wasser und Mineralen.

Interessant ist die antike Kirche Sant'Andrea, umgewandelt in das heutige Rathaus von Casale Marittimo.

Die Fassade präsentiert sich in seiner ursprünglichen Form aus lichtem Stein und mit einem Basrelief von Alberto Sparapani über der Eingangstür "Sant'Andrea" darstellend. Im Inneren der Kirche präsentiert die Holzdecke zahlreiche Fresken, gemalt von Stefano Ghezzani.

Besonders interessant ist ausserdem die Cappella della Madonna delle Grazie, eine Konstruktion aus dem 16. Jahrhundert, die im Inneren eine Kopie eines Tischgemaeldes der sienesischen Schule aufbewahrt. Die Kirche San Sebastiano wurde an einem Ort erbaut, wo sich ein antikes Oratorium erhob und wurde mit Materialien einer antiken romanischen Villa restauriert.

Die Kirche San Sebastiano verwahrt noch heute eine seltene Holzskulptur aus dem 5. Jahrhundert von Giovanni Maria Tacci, die den "verwundeten Christus gehalten von einigen Engeln" darstellt, während einige der Werke von grösserer Bedeutung aus dem antiken Bau im Kunstmuseum Sacra di Voltera aufbewahrt werden; unter denen sich zum Beispiel das Gemälde "Die Madonna mit Kind zwischen den Heiligen Sebastian und Rocco" befindet.


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